Dienstag, 4. Dezember 2007

Osaka

Der Zug hält. Ich stehe mit einem großen Rucksack auf dem Rücken eingequetscht im Türbereich eines Bummelzuges Richtung Osaka und halte mich so gut es geht an einer Tür fest. Der Zug hält und ich werde hinausgeschoben. Halb stolpernd betrete ich den Bahnsteig und sehe wie von links und von rechts Menschenhorden auf mich zukommen. Mit unaufhaltsamen Schritten und einer scheinbaren Gewalt, wie man sie von einer Dampfwalze kennt, rollen die Berge aus menschlichen Körpern auf mich zu. Mir wird heiß und ich flüchte nach vorn. Vor meinen Augen verzerrte Bilder aus schwarzen Anzügen und Aktenkoffern.
So fühlt man sich, wenn man nach zwei Monaten in Fukui am Bahnhof einer Millionenstadt aussteigt. Anstatt viel darüber zu schreiben, 
lasse ich erstmal die Bilder sprechen.



Auf den ersten Blick ein Mausoleum, auf den zweiten eine Toilette im Schlosspark.


Und das hier wäre dann das Schloss von Osaka. Man beachte den hochmodernen Fahrstuhl...oder vielleicht übersieht man ihn auch besser.


Wenn man die 700 Yen Eintritt für das Schloss übrig hat, wird man mit einer netten Aussicht belohnt.
 

Das hier ist der "Deutsche Weihnachtsmarkt Osaka". Dort bekommt man leckeren Glühwein, ausgezeichnete Thüringer Rostbratwürste und einen Kaffeebecher voll Suppe für 3€. Ist also praktisch wie zu Hause.


Wer auf dem Weihnachtsmarkt mal den Kopf in den Nacken schlägt, kriegt das hier zu sehen.

1 Kommentar:

R Lenny hat gesagt…

Hehe, wie geil ein deutscher Weihnachtsmarkt in Japan. Die spinnen doch die Japaner! ;)